Tischlerei Wiggers GmbH & Co. KG
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10 Jahre Marek: Warum Erfahrung Maßarbeit erst möglich macht

Tischler Marek ist seit über 3.650 Tagen im Team der Tischlerei Wiggers in Nordhorn. Warum lange Betriebstreue für echte Maßarbeit entscheidend ist.

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Team der Tischlerei Wiggers in schwarzen Firmenshirts mit Geschenkkörben vor dem Firmentransporter

Marek ist seit über 3.650 Tagen bei uns – vom Praktikanten über die Ausbildung bis zum Tischler, der heute anspruchsvolle Einzelanfertigungen in der Werkstatt umsetzt. Genau diese Kontinuität ist ein wesentlicher Grund, warum eine Treppe oder ein Einbaumöbel bei uns am Ende auf den Millimeter sitzt.

Denn Erfahrung lässt sich nicht bestellen. Sie wächst – Werkstück für Werkstück, Jahr für Jahr.

Was bedeuten 10 Jahre in einer Tischlerei wirklich?

Zehn Jahre in einem Handwerksbetrieb sind vor allem zehn Jahre Materialgefühl: für die Feuchte einer Eichenbohle, für den Klang eines sauberen Schnitts, für die Frage, wie ein Holz in dreißig Jahren arbeiten wird. Das ist Wissen, das kein Handbuch ersetzt.

Marek hat bei uns als Praktikant angefangen, seine Ausbildung zum Tischler abgeschlossen und ist seitdem als Geselle Teil des Teams. Er kennt unsere Maschinen, unsere Abläufe, unsere Ansprüche – und, was fast noch wichtiger ist: er kennt die Projekte, die er über die Jahre mit uns gebaut hat.

  • Er weiß, wie sich einheimische Hölzer im Laufe der Jahreszeiten verhalten.
  • Er liest eine Fertigungszeichnung aus unserer Arbeitsvorbereitung und sieht sofort das fertige Bauteil vor sich.
  • Er erkennt in der Werkstatt, wenn eine Maserung besser andersherum läuft – und sagt es rechtzeitig.

Solche Feinheiten entscheiden darüber, ob ein Möbelstück nach Maß über Jahrzehnte selbstverständlich wirkt – oder eben nur passt.

Wie kommt ein Maß von der Baustelle in die Werkstatt?

Bei uns läuft das in klar getrennten, aber eng verzahnten Schritten. Aufmaß und Planung übernimmt in der Regel unsere Arbeitsvorbereitung. Dort wird vor Ort gemessen, die Situation dokumentiert und anschließend am Rechner konstruiert – bis jedes Bauteil, jede Verbindung und jeder Beschlag festgelegt ist.

Erst dann gehen die Unterlagen in die Fertigung. Die Gesellen erhalten eine durchdachte Planung mit allen Maßen, Materialangaben und Details und setzen sie an Maschine und Werkbank um. Das ist keine Trennung in Kopf und Hand, sondern ein Zusammenspiel: Wer wie Marek seit Jahren dabei ist, weiß genau, wie unsere Zeichnungen gemeint sind – und meldet zurück, wenn sich ein Detail in der Werkstatt noch eleganter lösen lässt.

Der Weg vom Entwurf zum fertigen Möbel

  • Beratung: Wir sprechen über Raum, Nutzung, Holzart und Wunschbild – gern bei uns im Ausstellungsraum.
  • Aufmaß und Planung: Unsere Arbeitsvorbereitung nimmt die Maße vor Ort auf und konstruiert das Bauteil bis ins Detail.
  • Fertigung: In unserer Halle in Nordhorn entstehen die Teile – zugeschnitten, verleimt, geschliffen, oberflächenbehandelt.
  • Montage: Vor Ort wird eingepasst, ausgerichtet und feinjustiert, bis alles sitzt.

Warum ist Betriebstreue für Kunden ein echter Qualitätsfaktor?

Weil in einem eingespielten Team niemand bei Null anfängt. Wer über Jahre zusammenarbeitet, braucht für komplizierte Details keine langen Erklärungen – und genau das merken Sie am fertigen Ergebnis.

Bei einer echten Einzelanfertigung gibt es keine zweite Chance auf dem Fließband. Jede Treppenwange, jede Front, jede Verbindung entsteht genau einmal, für genau diesen Raum. Damit das gelingt, muss die Information verlustfrei durch den Betrieb wandern: vom Beratungsgespräch über Aufmaß und Planung in der Arbeitsvorbereitung bis in die Fertigungshalle und schließlich zur Montage.

Der Schriftzug im Betrieb, der für uns Alltag statt Werbespruch ist: Wiggers-family.
Der Schriftzug im Betrieb, der für uns Alltag statt Werbespruch ist: Wiggers-family.

Was ein eingespieltes Team konkret ausmacht

  • Kurze Wege: Rückfragen zur Zeichnung werden im Vorbeigehen geklärt, nicht über lange Umwege.
  • Verlässliche Übergaben: Wer montiert, hat das Bauteil häufig selbst mit gefertigt.
  • Gleiche Maßstäbe: Was für uns eine saubere Kante ist, muss niemand neu definieren.
  • Erfahrung in der Umsetzung: Gesellen wie Marek erkennen früh, worauf es bei einem Detail ankommt.

Wie gibt ein Familienbetrieb Handwerkswissen weiter?

Indem er selbst ausbildet – und die Menschen danach nicht loslässt, sondern in Verantwortung wachsen lässt. Mareks Weg vom Praktikum bis zum festen Tischler im Team ist bei uns kein Einzelfall, sondern das Prinzip.

Über 50 Jahre Betriebsgeschichte bedeuten auch: Techniken, Kniffe und Haltungen, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Der Meister zeigt dem Gesellen, der Geselle zeigt dem Azubi – und irgendwann steht der ehemalige Praktikant selbst an der Maschine und erklärt, warum man diese Verbindung genau so und nicht anders macht.

Dieses Weitergeben passiert selten im Seminarraum. Es passiert am Werkstück, mit Hobel, Stemmeisen und einem "Komm mal her, schau dir das an". Deshalb ist es für uns so wertvoll, wenn Menschen lange bleiben: Sie sind nicht nur Fachkräfte, sie sind Träger unseres Wissens.

Wie feiern wir solche Jubiläen im Team?

Gemeinsam, mitten im Arbeitsalltag – mit Geschenkkörben, einem kalten Bier oder einer Cola und dem ganzen Team vor unserem Transporter. Kein großes Programm, aber ein ehrlicher Moment der Wertschätzung.

Für uns gehört das genauso zum Betrieb wie eine gut geölte Werkbank. Wir arbeiten den ganzen Tag an Dingen, die Geborgenheit schaffen sollen – an Treppen, die durch ein Zuhause führen, an Möbeln, in denen sich ein Leben einrichtet. Wer so etwas baut, sollte selbst das Gefühl haben, angekommen zu sein.

Der Begriff "Wiggers-family" ist bei uns deshalb keine Marketingzeile, sondern die schlichte Beschreibung des Alltags: Man kennt sich, man hilft sich, man feiert zusammen. Und man bleibt.

Was hat Beständigkeit mit Nachhaltigkeit zu tun?

Mehr, als man zunächst denkt. Beständigkeit ist die soziale Seite dessen, was wir beim Material seit Jahrzehnten verfolgen: langlebig statt kurzlebig, bewusst statt beliebig.

Wir arbeiten bevorzugt mit einheimischen Hölzern, weil kurze Wege und bekannte Qualitäten gut zusammenpassen. Einen großen Teil der Energie für unsere Fertigung – rund 90 Prozent – gewinnen wir über die eigene Solaranlage. Und wir bauen Möbel, Treppen und Innenausbauten so, dass sie über viele Jahre halten und man ihnen die Handarbeit ansieht.

Ein Team, das über Jahre zusammenwächst, passt genau in dieses Bild. Erfahrung, die im Haus bleibt, ist die vielleicht beständigste Ressource, die ein Handwerksbetrieb besitzt. Sie sorgt dafür, dass die Qualität, die Sie heute bei uns bekommen, auch morgen dieselbe ist.

Was heißt das für Ihr nächstes Projekt?

Sie treffen bei uns auf Menschen, die ihr Handwerk nicht seit letztem Monat machen. Vom ersten Gespräch im Ausstellungsraum über Aufmaß und Planung bis zur Montage begleiten Sie Kollegen, die genau wissen, wovon sie sprechen.

Ob eine freitragende Eichentreppe, ein Einbauschrank unter der Dachschräge oder Parkett, das den Charakter eines ganzen Hauses verändert: Solche Projekte brauchen Ruhe, Erfahrung und ein Team, das eingespielt ist. Mehr über unsere Arbeit und unsere Werkstatt in Nordhorn finden Sie auf tischlerei-wiggers.de.

Marek, danke für zehn Jahre – und auf viele weitere gemeinsame Werkstücke. Weitere häufige Fragen rund um Team, Ausbildung und Maßarbeit haben wir unten im FAQ beantwortet.

Häufige Fragen

Marek gehört seit über 3.650 Tagen, also mehr als zehn Jahren, zum Team – zunächst als Praktikant, dann als Auszubildender und seitdem als Tischler.

Wir sind Tischlerei Wiggers GmbH & Co. KG. Schreiben Sie uns zu Ihrem Projekt.

Klingt das nach etwas, bei dem Sie Unterstützung brauchen? Wir hören zu, schätzen ein und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.