Garderobenschrank nach Maß im Flur: Material, Farbe, Eiche-Details
Garderobenschrank nach Maß in Kieselgrau und Lavagrau als ruhiger Gegenpol zu warmem Holz, dazu ein Brüstungsbrett aus Eiche. Alles aus einer Hand.

Die Haustür fällt ins Schloss, die Jacke findet ihren Platz, der Schlüssel verschwindet im Schubkasten. Ein Garderobenschrank nach Maß macht aus dem Flur einen Ort zum Ankommen. In diesem Einfamilienhaus haben wir den Eingangsbereich mit einer raumhohen Schrankwand in Kieselgrau und Lavagrau ausgestattet. Sie ist bewusst nicht Ton in Ton mit Treppe, Handlauf und Parkett gehalten. Die ruhigen Grautöne bilden einen harmonischen Gegenpol zu den warmen Holzflächen im Raum. Im Obergeschoss setzt ein Brüstungsbrett aus Eiche-Echtholz einen natürlichen Akzent. Geplant, gefertigt und montiert haben wir alles aus einer Hand.
Warum ein Garderobenschrank nach Maß?
Kaum ein Flur ist rechtwinklig oder großzügig geschnitten. Genau hier zeigt die Einzelanfertigung ihre Stärke: Sie nutzt jeden Zentimeter zwischen Wand, Tür und Treppe, ohne Lücken und ohne nachträglich eingepasste Blenden.
Wir planen dabei vom Alltag her:
- Wie viele Menschen leben im Haus, und wie viel Garderobe wird täglich gebraucht?
- Was gehört hinter Türen, was in Schubkästen?
- Wie schließt der Schrank sauber an Decke, Boden und Treppe an?
So entsteht kein Möbel, das im Flur steht, sondern eine Wand, die zum Haus gehört.
Material und Aufbau: Was steckt im Schrank?
Der zweitürige Schrank reicht bis unter die Decke. Seine Tiefe erlaubt eine Kleiderstange längs zur Wand. Jacken hängen so ganz natürlich und müssen nicht quer eingedreht werden.
- Korpus: weiße Dekorplatte mit robuster Kunststoffkante (ABS), hell und pflegeleicht
- Fronten und Außenseiten: Kieselgrau, matt und fein strukturiert
- Schubkastenelement: Lavagrau als dunkler, schwebender Akzent
- Beschläge: TipOn, also grifflos öffnen per leichtem Druck
- Innenleben: Lochreihe, Fachböden und eine höhenverstellbare Kleiderstange
Dank der Lochreihe bleibt die Aufteilung flexibel. Sie brauchen mehr Fachböden oder eine andere Stangenhöhe? Das ist in wenigen Minuten selbst umgebaut.
Kieselgrau, Lavagrau und Holz: Wie passt das zusammen?
Farbe ist eine persönliche Entscheidung. Im Flur ist sie eine besonders wichtige, denn hier trifft alles aufeinander: Treppe, Handlauf und Parkett. Ein Schrank muss dafür nicht denselben Ton tragen wie das Holz. Oft wirkt ein Raum gerade dann stimmig, wenn sich die Flächen ergänzen, statt sich zu wiederholen. Das matte Kieselgrau nimmt sich zurück und lässt die warmen Holztöne von Treppe und Boden leuchten. Das Lavagrau erdet den unteren Bereich, genau dort, wo Taschen abgestellt und Schuhe gebunden werden. Der dunklere Ton verzeiht im Alltag mehr und gibt der Schrankwand einen klaren Rhythmus.
So entsteht ein Zusammenspiel aus kühler Ruhe und natürlicher Wärme: Das Grau schafft Klarheit, das Holz bringt Leben in den Flur. Beides behält seinen eigenen Charakter und verbindet sich doch zu einem Bild, das sich beim Hereinkommen einfach richtig anfühlt.

Worauf wir bei der Farbwahl achten
- Licht: Wir prüfen Muster direkt im Flur, bei Tageslicht und bei Kunstlicht.
- Holz im Raum: Die Töne sollen neben Treppe und Parkett harmonieren, nicht nur im Katalog überzeugen.
- Oberfläche: Eine feine Struktur wirkt weicher und zeigt weniger Fingerspuren als Hochglanz.
- Bodenanschluss: Ob mit Sockel oder schwebend – dieser Übergang prägt die Gesamtwirkung stark.
Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wir legen Muster nebeneinander, halten sie neben Treppe und Boden und sagen Ihnen ehrlich, wie sich eine Oberfläche im Alltag verhält.
Was leisten TipOn und die Schubkästen?
Ein leichter Druck genügt, und Tür oder Schubkasten öffnen sich. Ohne Griffe bleibt die Front ruhig. Und im engen Flur bleibt kein Jackenärmel und keine Einkaufstasche hängen.
Die lavagrauen Schubkästen sitzen dort, wo man beim Hereinkommen ohnehin hingreift. Sie nehmen auf, was sonst jede freie Ablage erobert: Schlüssel und Portemonnaie, Mützen und Handschuhe, Post und Ladekabel. Auf Wunsch statten wir sie mit weichen Einlagen aus, damit nichts scheppert oder verkratzt. Man sieht es auf keinem Foto, aber man spürt es jeden Tag.
Brüstungsbrett aus Eiche: Wie entsteht es?
Im Obergeschoss haben wir die gemauerte Treppenbrüstung mit einem Brett aus massiver Eiche abgedeckt. Es ist geölt, fügt sich harmonisch zu Treppe und Handlauf und ist verdeckt befestigt, ganz ohne sichtbare Schrauben. Aus einer nüchternen Mauerkante wird eine warme Holzfläche. Man legt im Vorbeigehen die Hand darauf und spürt die lebendige Maserung und die seidige Oberfläche.
- Aufmaß vor Ort: Brüstungen sind selten exakt gerade. Wir erfassen jeden Verlauf, bevor zugeschnitten wird.
- Holzauswahl: Wir wählen die Bretter nach Maserung und Farbton, passend zur Wirkung von Treppe und Handlauf.
- Kante und Stöße: Leicht gebrochene Kanten fühlen sich angenehm an, Stöße planen wir unauffällig.
- Oberfläche: Geöltes Holz bleibt spürbar natürlich und lässt sich später punktuell auffrischen.
Wie läuft ein Garderobenprojekt bei uns ab?
Alles kommt aus einer Hand, mit festen Ansprechpartnern vom ersten Gespräch bis zur Montage.
- Beratung in der Ausstellung: Dekore, Massivhölzer und Beschläge ansehen und anfassen.
- Aufmaß: Wir nehmen den Flur auf, inklusive Steckdosen, Türanschlägen und Übergang zur Treppe.
- Planung: Eine Zeichnung zeigt Proportionen, Fugenbild und Innenaufteilung. Hier wird abgestimmt, nicht geraten.
- Fertigung: Korpus, Fronten und Massivholzteile entstehen als Einzelanfertigung in unserer Halle in Nordhorn.
- Montage: Sauber und zum vereinbarten Termin, auch im bereits bewohnten Haus.
Wir arbeiten bevorzugt mit einheimischen Hölzern. Den Strom für unsere Fertigung liefert zu rund 90 Prozent unsere eigene Solaranlage. Das hält die Wege kurz und die Qualität in unserer Hand. Jedes Eichenbrett sehen wir, bevor es zugeschnitten wird.
Am Ende steht ein Flur, der sich richtig anfühlt: Jacke weg, Schlüssel in den Schubkasten, kurz durchatmen. Zuhause angekommen.
Sie planen eine Garderobe, einen Flur oder ein Treppendetail? Wir beraten Sie gern persönlich.

Häufige Fragen
Der Korpus ist aus weißer Dekorplatte, die Fronten sind in mattem Kieselgrau, das Schubkastenelement ist in Lavagrau gehalten. Das Brüstungsbrett im Obergeschoss ist aus geölter Eiche.
Nein. In diesem Projekt bilden die Grautöne bewusst einen ruhigen Gegenpol zu den warmen Holztönen. Beides ist nicht Ton in Ton, ergänzt sich aber harmonisch.
Wir prüfen Muster direkt in Ihrem Flur, neben Treppe, Handlauf und Parkett, bei Tages- und Kunstlicht. So sehen Sie vorab, wie die Flächen zusammenwirken.
Ja. Sie wählen aus einer großen Auswahl an Dekoren und Oberflächen, wir beraten Sie ehrlich zur Alltagstauglichkeit.
Grifflos öffnen per leichtem Druck auf die Front. Die Fläche bleibt ruhig, nichts bleibt hängen.
Ja. Dank Lochreihe lassen sich Fachböden und Kleiderstange jederzeit selbst versetzen.
In vielen Fällen ja. Wir messen vor Ort auf, fertigen passgenau und befestigen verdeckt.
Wir sind Tischlerei Wiggers GmbH & Co. KG.
Schreiben Sie uns zu Ihrem Projekt.
Klingt das nach etwas, bei dem Sie Unterstützung brauchen? Wir hören zu, schätzen ein und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.



